Überhebliche Kritiker betrachten alles, was andere schreiben, zu 99,9 % als Schrott.

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Wochenende 01 "Danach"

"Wonach" werden sich viele jetzt fragen. Darauf werde ich nicht eingehen. Wichtig ist: Ich bin auf mich alleine gestellt. Und das ist gut so. Trotzdem will ich zwischendurch oft schreien:


"ACH, fickt euch doch einfach alle ins Knie!"

und

"You walked away when I needed you most!"


und dergleichen direkte, leicht verständliche, aber auch gemeine Phrasen.

Mein Wochenende lässt sich so zusammenfassen:

Freitag:
- Zusammenbruch nun auch an der Arbeit. Mitten in der
Mittagspause. Direkt vor meinen Azubikolleginnen. Nach
Telefonat mit einer sturen und komplett verständnislosen, aber
auch hilflosen Frau G.

- Gegen 17 Uhr Besuch von Jenny, einer alten
Klassenkameradin. Ich brannte ihr eine CD und wir redeten
über unsere Wehwehchen und für den nächsten Tag
verabredet. Hat auch mal gut getan.

- Rest des Abends: 2 DVDs ("Das Waisenhaus" und "Club der
Teufelinnen"), Chips und Eistee geholt, "Das Waisenhaus"
geschaut, TV geschaut, geschlafen.


Samstag:
- Gegen 14 Uhr aufgestanden.

- Als ich irgendwann ein Mensch war, zu Jenny gefahren.

- Nach einer über 30-minütigen Fahrt (nach RODHEIM-BIEBER,
dauert normalerweise keine 10 Minuten -.-), die ich meinem
strohdummen Navigationsgerät in die Schuhe schiebe, kam ich
auch an.

- Wir redeten, ich trank einen Kaffee, wir aßen Oreo-Kekse und
schauten P!NK-DVD

- gegen 17 Uhr verabschiedete ich mich, fuhr durch die Gegend
und besuchte anschließend meinen Dad in Krofdorf auf dem
Sportplatz. Anschließend ging ich mit zu ihm und aß dort zu
Abend. Danach schauten wir gemeinsam die erste Hälfte des
England - USA Fußballspiels.

- Irgendwann fuhr ich nach Hause, befasste mich mit dem
Internet, twitterte wie wild Sharrons Facebook-Seiten-Link
durch die Welt und schaute anschließend "The Haunting In
Connecticut" als Online-Stream. Schlechte Idee, weil ziemlich
gruselig. Also irgendwann ins Bett gelegt und bis ca. 6 Uhr
noch den "Club der Teufelinnen" als Beruhigung geschaut. Ich
liebe Bette Midler


Heute:
- Gegen 14 Uhr aufgestanden und seitdem irgendwie überlebt.


Im Grunde genommen also ein eher unspektakuläres Wochenende. Ohne zu viel Aufregung aber auch ohne emotionale "Outbursts". Ich komme klar. Wenn es sein muss.

Trotzdem immer noch und immer wieder dieser schale Nachgeschmack der letzten paar Wochenenden in mir. Es sticht und piekt in mir wenn ich daran denke, dass ich KEINEN meiner engsten Vertrauten mehr anrufen darf/kann und sie einfach ZU VIEL von mir erwarten. Weil sie nicht verstehen, dass es nicht schnell geht. Weil sie nicht verstehen, dass es VERDAMMT NOCH MAL weh tut, alleine zu sein. Die Ignoranz tut manchmal so weh, dass ich schon an meiner eigenen Existenz zweifele. Weil sie nicht verstehen, dass mir DAS kein Stück hilft und mich nicht weiterbringt und meinen "Heilungsprozess" nicht verschnellert. Keineswegs. Wohl kaum, wenn ich meinen halben Sommer alleine verbringen darf. Wenn sich keiner für das Ende meiner Ausbildung (vorausgesetzt alle Prüfungen werden bestanden) und meine Übernahme freut bzw. keiner daran teil hat. Niemand wird sich für den 1. Juli interessieren, wenn ich ENDLICH mein Abschlusszeugnis in den Händen halte. Niemand wird mit mir feiern. Zumindest niemand, bei dem es mir WIRKLICH etwas bedeuten würde. SIE werden ohne mich Erinnerungen aufbauen, ich werde nicht mehr reinpassen, nicht mehr dazugehören, ausgelöscht, ausradiert. Wie bei allen bisher. Es ist doch immer wieder dasselbe. Und sollte es DOCH wieder funktionieren, werde ich mich immer fühlen wie auf Bewährung. Und JA, verdammt, ich weiß es: Ich habe es mir selbt zuzuschreiben! Danke.

So, "Freunde". Vergesst nicht: IHR habt es leicht. IHR habt EUCH! ICH krebse hier mutterseelenallein durch die Gegend und hab niemanden zum Anrufen. Vergesst das nicht. Für EUCH ist es leicht!

Und eins noch: IHR habt es nicht schwer mit mir. ICH habe es mit MIR SELBST sehr viel schwerer! ICH muss mit mir zusammen in diesem Körper leben. DENKT DARAN.

Ich liebe euch mehr als mein eigenes Leben, mehr als alles andere auf dieser Welt, aber der Fakt, dass ihr JETZT nicht da seid, raubt mir die letzte Kraft. Also bitte, lasst mich nicht leiden.

Danke für die Aufmerksamkeit.
13.6.10 16:03
 


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