Überhebliche Kritiker betrachten alles, was andere schreiben, zu 99,9 % als Schrott.

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Don't Give Up

So soll also Pinks neue Single heißen und im Juni veröffentlicht werden. Ein Duett mit Seal, ein Cover eines Peter Gabriel Songs.

Aber das ist zweitrangig. Den Songtitel habe ich nicht zu Werbezwecken gewählt. Es ist eine Mahnung an mich, es ist mein tägliches Motto.

Ich habe lange Zeit nichts mehr geschrieben. Es ist auch nicht gerade einfach, das ständig präsente Chaos in meinem Kopf zu strukturieren und in Worte zu fassen.

In den letzten Tagen wird es wieder schlimmer. Ich habe wirklich das Gefühl, meine "happy little pills" sind angebracht. Das merke ich jetzt, wo sie mir ausgegangen sind, besonders stark. Ich nenne diese Pillen liebevoll "Anti-Juliasiva", da sie besonders den Nerv zu betäuben scheinen, der normalerweise ständig gereizt ist und das Aggressions-, Trauer- und Tränenfass in meinem Kopf regelmäßig zum Überlaufen bringt. Ich denke durch meine "AJ" nicht weniger an sie, vermisse nicht weniger, fantasiere nicht weniger, tagträume nicht weniger, fühle nicht weniger, aber es wird ein dünner Mantel Dumpfheit über all das gelegt, wie eine Käseglocke, und lässt all das nicht so an meinen Nerven zerren. Nun sind sie mir ausgegangen, da ich versäumt hatte zur Ärztin zu gehen und ich spürte direkt nach einigen Tagen wieder dieses schmerzhafte Brennen, diesen unglaublichen Druck, der mich von allem anderen ablenkt. Diese Wut, dieser unbändige Hass auf diese Situation, auf mich selbst, die Ohnmacht, das Wissen, nichts verändern zu können, die Träume, in der Nacht und tagsüber, die Fantasien, die Verzweiflung darüber, dass es einfach nicht besser wird. Wieviel Zeit muss noch vergehen? Wie erschrocken muss ich noch über meine eigenen Gedanken und Gefühle sein? Was, verdammt noch mal, muss NOCH passieren. Ich trage SIE jeden Tag mit mir herum. Gut sichtbar. Gut fühlbar.

Jeden.

Einzelnen.

Tag.

Mittlerweile habe ich allerdings vor all dem resigniert, ich habe mich damit abgefunden, dass es wohl eine lange Zeit lang nicht besser werden wird. Die Tränen kommen und sie gehen wieder, die Aggressionen kommen und sie gehen wieder. Die Sehnsucht kommt. Und bleibt.

Nur die Träume. Die setzen mir zu. Träume, in denen alles entweder NOCH komplizierter oder aber einfach nur wunderschön, gut und richtig ist. So wie es sein soll. So, wie es nicht ist. Diese Träume stören mich, ich will sie nicht haben, und was verdammt noch mal hat sie überhaupt in meinen Träumen zu suchen? Wenn sie mich aus ihrem Leben wirft, ohne Rücksicht auf Verluste, dann möchte ich sie doch höflich bitten, sich aus meinen Träumen und aus meinem Alltag zu verpissen.

Auf der anderen Seite, ich weiß es klingt krank, genieße ich aber auch dieses emotionale Feuerwerk. Das ist der letzte Bereich in meinem Leben, in dem ich noch so richtig emotional bin. Ist doch schön, wenn man wenigstens überhaupt noch richtig ordentlich was fühlt. Ansonsten bin ich eine ziemlich emotionslose Mistsau geworden, gegenüber neuen Frauen besonders. Komplimente oder Emotionsbekundungen von denen sind mir nur noch lästig, ich finde für keinen mehr passende Worte, die ich geben kann oder Gefühle, die ich fühlen kann. Und trotzdem versuche ich es mit aller Kraft, stürze mich von hier nach dort, habe sogar schon einen "Ruf" am Hals. Auch das interessiert mich nicht. Mich interessiert sowieso nur noch recht wenig in letzter Zeit.

Ich will weg, ich will SIE aus meinem Leben werfen, zumindest als das, was sie in meinem Herzen, in meinem Kopf und meinen Nerven für mich ist. Und dazu warte ich auf das Wiedersehen. Muss wissen, wie es ist, muss einen Abschluss finden aus dem man vielleicht einen Neuanfang wagen kann. Als wer oder als was auch immer. So funktioniert es nicht. Dieser Abstand, diese Leere führt nur dazu, dass ich mir in meinem Kopf alles ausmalen kann. Und dazu habe ich keine Zeit. Ich brauche Klarheit. Für meinen Kopf und mein Herz. Zufällig über den Weg laufen wäre wohl am besten geeignet, so käme es roh und ungeschnitten und nicht mit Vorlaufzeit wo ich vorher in eine passende Rolle schlüpfen könnte, was mir keinesfalls weiterhelfen würde.

Ich möchte sie ja nun nicht für alles verantwortlich machen, dafür ist sie ein zu wundervoller Mensch, aber selbst mein normaler Tagesablauf wird beeinträchtigt. Ich kann einige Lieder überhaupt nicht mehr hören. Beispiele sind zum Beispiel "Paris" von Jennifer Rostock, viele Lieder von Senore Matze Rossi und von Junges Glück. Das ist schon irgendwo schade. Manchmal passiert es, dass ein "unpassendes" Lied sich durchschleicht und ich nicht schnell genug weiterschalten kann. Dann geht es direkt los. Feuerwerk deluxe. Erinnerungen an schöne, warme Momente. Momente mit Verliebtseinsgefühl, mit Schmetterlingen, mit Geborgenheit, Nähe, und der bittere Geschmack im Mund beim Gedanken an die Gewissheit, dass das alles nie mehr sein wird. Mit ihr nicht. Und so, wie ich mich momentan "fühle", wenn man das überhaupt so nennen kann, auch nicht mit irgend jemande anderem. Und trotzdem hoffe ich darauf, dass bald was passiert. Irgendetwas, das alles irgendwie auf eine andere Art und Weise gut macht.

Nun, worauf ich hoffe ist eine SMS, vielleicht ein Anruf, unwahrscheinlicherweise ein Erscheinen an meinem Geburtstag am 15. Mai. Vielleicht erinnert sie sich daran, dass ich dann meine schriftlichen Abschlussprüfungen hinter mir habe und mich somit so ein "einschneidendes Erlebnis" wie ein Wiedersehen oder ein Melden von ihr nicht mehr vom Lernen ablenken oder in ein Loch stürzen kann.

Kurz gesagt: Ich wünsche mir Julia zu meinem Geburtstag. Könnte sich bitte jemand darum kümmern? Keine Sorge, Drama wird es keines geben, bis dahin werden meine Anti-Juliasiva wieder am Start sein.

 

23.4.10 11:09
 


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bisher 8 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(23.4.10 22:20)
hör auf nur das zu wollen, was du nich kriegen kannst.

wenn du's hast, lässt du es ja doch fallen wie die sprichwörtliche heiße kartoffel.

reinsteigern bringt doch nichts.

nur weil ein baustein fehlt, heißt das noch lange nicht, dass man sich an allem anderen im leben nicht mehr erfreuen darf und kann.

also LEB WOHL! und das sollte viel weniger ein abschied als ein weckruf sein.


Nina (24.4.10 14:50)
gottverdammte Scheiße.... WER war das? Ich hasse solche Kommentare, wenn kein Name dabei steht.


(24.4.10 18:02)
borderline?!


Nina (24.4.10 19:50)
Das ist dein Name? Das würde mich aber deprimieren.


(24.4.10 22:18)
Hey...

ich hab auch mal einen Menschen so geliebt wie du es tust..

Und ich habe ganze zwei Jahre so gelitten, wie du es tust.

Die erste Frau, der erste Person, für die ich wirkliche, ehrliche, tiefe Gefühle hatte, bei der ich dachte, sie gehört einfach zu mir...

Nett gemeinte Worte, wie "irgendwann wird es nicht mehr so wehtun" helfen da leider nicht.

Aber, auch wenn du es ( verständlicherweise )nicht glauben kannst/willst, zu irgendetwas ist es gut, und irgendwann tuts wirklich nicht mehr weh.
Zumindest nicht mehr so sehr, dass du das Gefühl hast, du überstehst es nicht..

Warte ab was die Zeit bringt, sei tapfer, und mach die Augen auf für Dinge, die dir guttun, und die du nur einfach vielleicht grade noch nicht sehen kannst.


Nina (25.4.10 16:51)
vielen Dank Auch wenn ich nicht weiß wer du bist. Sowas tut gut.


(25.4.10 18:59)
nein, aber ich könnte mir vorstellen, dass du genau daran leidest. an borderline.


Nina (25.4.10 19:21)
Nun. Du scheinst mich sehr gut zu kennen Find ich klasse!

Magst du mir also deinen Namen nennen?

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