Überhebliche Kritiker betrachten alles, was andere schreiben, zu 99,9 % als Schrott.

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"Wie fühlst du dich?" - "Ausgelassen ausgelassen."

Es ist Sonntag. Die Sonne scheint und es stürmt draußen.

Freitagabend war schrecklich. Ich musste mir mit den langweiligstens Dingen die Zeit vertreiben, bis ich irgendwann müde genug war um zu schlafen. So sollte der Samstag nicht enden, vor allen Dingen nicht, da mir von anderen Ecken die Heiterkeit nur so entgegenspritzte wie Säure. Ich kann so etwas schlecht ertragen. Ich warf mich aufs Bett und bekam schon wieder Kopfschmerzen weil ich wieder seltsame Dinge dachte und mich selber nicht mehr hören und sehen wollte.

Dann eine verzweifelte Idee:
Da ich nichts besseres zu tun hatte, dachte ich mir, könnte ich meiner alten "Heimat" Krofdorf mal wieder einen Besuch abstatten. Gedachtt, getan. Natürlich auch schön passend angezogen und schön gestylt. Kurz vor Krofdorf im Bus kam dann die Nachricht von Lisa, dass ich vorbeikommen könnte, also würde mein Abend doch nicht so ganz sinnfrei werden.

Aber erstmal singend, tanzend und gut gelaunt durch meine alte Straße gelaufen. Bis natürlich mein Großvater rauskam und mir mit Polizei etc. drohte. Also mit rein. Kaum drin, begannen auch schon wieder die unnötigsten Diskussionen und ich musste grinsen, weil ich so froh war, dort nicht mehr leben zu müssen. Schön war es trotzdem nicht. Um halb 11 dann zu Lisa. War auch echt schön so. Gegen 3 Uhr war ich dann wieder daheim.

Nun sitze ich wieder hier. Hab vorhin mal kurz telefoniert. Aber war dann schnell schon wieder gefrustet, habe Dinge gedacht und gesagt aus Bitterkeit, war unfreundlich, was mir im Nachhinein schon wieder leid tat und mich noch wütender auf mich selbst gemacht hat. Habe Dinge durch mein Zimmer geworfen, um die Wut auf mich selbst abzubauen. Es pulsiert schon wieder in mir.

Ich habe schnell das Gefühl, dass ich raus bin. Wie kann es auch verdammt nochmal passieren, dass ich so ganz alleine gelassen werde? (Und das ist ein Vorwurf an mich selbst, nicht an sonst jemanden.)

Aus der Urlaubs-Planung werde ich mich wohl in nächster Zeit raushalten, bis jemand anders mal Lust hat, einn bisschen zu planen. Mein anfänglicher Optimismus war wohl nicht ansteckend. Alle stellen sich das so einfach vor. Herrje.

Und immer noch habe ich keine verdammte Idee, wie ich morgen in einer Woche nach Köln kommen soll -.- Verdammt, verdammt, verdammt.

Mein Kopf wird heute noch explodieren, habe ich das Gefühl.
2.3.08 14:54


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Hier sitze ich nun, an einem unfähigen PC in der Excel-Stunde. Ich kann nicht verstehen wieso sich hier überhaupt jemand am Unterricht beteiligt. Fast 100 Prozent der Lehrer hier sind unfähig. Wie auch immer.

Heute Abend also Treffen mit den Mädchen und Christian wegen Urlaubsplanung. Ich bin ja mal gespannt. Mir ist es egal, wohin. Hauptsache zusammen! Ohja, das wäre so wunderbar. Aber richtige Vorfreude kann erst aufkommen, wenn diese Reise gebucht ist.

Da ist noch etwas. Ich werde nicht richtig verstanden, weil ihr die Augenwinkel genommen wurde und ihr nun die Weitsicht fehlt. Ich mache mir doch nur Sorgen. Aber nun gut.

Ich schaue mir Bilder an, Videos. Lese mir Sätze durch, die vor garnicht so langer Zeit noch geschrieben wurden. Erinnere mich an Dinge die gesagt wurden. Das wirkt alles so nah, doch musste ich erst kürzlich erkennen, dass irgendetwas fehlt, dass wir uns entfernt haben. Ich werde kämpfen, dass das wieder wird, aber ich habe das Gefühl ich komme nicht ran. Momentan.

Wie auch immer, ich freue mich auf heute Abend, auf morgen, wieder feiern (nach dem letzten schrecklichen Wochenende ist diesmal Alkohol angesagt).

Doch Montag wird ein verdammt schwieriger Tag. Egal, ob ichentgegen aller Erwartungen doch noch irgendeine Möglichkeit finden sollte, nach Köln zu kommen, was ich aber wirklich will, oder nicht.

Heute in einer Woche kommt sie mich besuchen. Es wird leicht sein, es wird schön sein. Es wird gut tun.
7.3.08 10:27


Ein großer Funken Spontanität, der mich plötzlich überkam...

...verleitete mich dazu, doch noch etwas aus meinen freien Tagen zu machen. So beschloss ich Dienstagabend, Mittwoch früh zu Lolle aufzubrechen.

Es tat gut, rauszukommen. Mittwoch Nachmittag war schön, im Regen am Rhein zu stehen, die Aussicht zu genießen. Wie ein kleines Kind lief ich mit glänzenden Augen durch die Straßen, hin und her, schoss hier und da ein Foto mit meinem Handy, aber die schönsten Bilder von meinem Aufenthalt befinden sich in den Erinnerungen in meinem Kopf und in meinem Herzen. Mittwoch Abend war gemütlich, in dieser süßen Kneipe in der Altstadt, mit toller Musik und neuen Menschen, doch plötzlich überkamen mich große Ängste, die ich nicht richtig einordnen konnte. Bilder von meiner Wohnung, von meinen Eltern, von meinen Freunden schossen mir durch den Kopf und ich war verwirrt und durcheinander.

Es war auch schön, mit Lolle mal wieder über die alten Zeiten zu reden, die Verbindungen zu besprechen, die entstanden sind oder die getrennt wurden. Die ganzen letzten drei Jahre. Und solch eine Fülle von Themen, Situationen, Menschen.

Am Freitag wieder in dieser süßen Kneipe gewesen, vorher mit Lolles Mädels vorgetrunken. Neue Menschen, neue Bilder im Kopf. Anschließend noch gemütlich DVD geschaut. Gestern kam ich wieder nach Hause, musste dann hier in meiner Wohnung erstmal das große Chaos in der "Küche" beheben. Abends war ich dann mit Christian, den ich so unglaublich vermisst habe, wieder mal ins Poco. Es war sehr nett. Wieder neue Menschen, auch neue Verwirrungen. Doch es war unglaublich, dass mir mein großer Wunsch erfüllt wurde, dort endlich einmal Die Happy zu spielen. Ich trug sogar einen Rock, da ich einer (schon wieder!) spontanen Eingebung gefolgt bin. Es ist schwer zu glauben, aber ich fühlte mich durch dieses Kleidungsstück gleich ganz anders. Hm. Kaum kamen wir um vier Uhr morgens aus dem Poco, wurde mir bewusst, dass es schon fünf ist. Die Sommerzeit macht mir zu schaffen. Ich bin noch nicht so weit wie die Uhr. Den Wecker stellte ich auf 12 Uhr. Geschlafen habe ich bis 15 Uhr. War ja klar.

Der Anfang meines Urlaubs war ebenfalls nicht gerade unspektakulär. Da besucht man EINMAL das Haarlem an einem anderen Tag als Donnerstag, weil man eine Freundin von ihren schlechten Gedanken abbringen will, und dann das... Wobei diese Vorfälle (Freitag und Sonntag letzte Woche) noch mein geringstes Problem darstellen. Bzw. das geringste Problem, dass ich mir selbst mache. Da haben meine Liebsten schon recht.

Am Freitag sah ich ein Video, oder eine Diashow, wie auch immer man es bezeichnen will. Ich war zu Tränen gerührt. Es ist so wunderschön. Auch wenn sie so weit weg sind. Ich hoffe sie kommen bald mal wieder. Ich hoffe alles wird wieder ein bisschen mehr zwischen uns wie es noch vor einigen Monaten war. Man wird sehen. Ich wünsche Alles Gute.

Mir machen die nächsten paar Tage/Wochen Angst. Morgen der erste Termin bei der Psychologin. Nun wieder Zweifel, ob ich das überhaupt will, ob ich mir die Zeit dazu überhaupt nehmen möchte... Oder am 10. April morgens, wenn ich ins Krankenhaus muss. Klar, es ist nur ein MRT, es wird schon nichts schlimmes sein. Ich bin nur überfordert. Und ab morgen wieder arbeiten. Der Alltag wieder, nur dass mir die Schule noch eine Woche lang erspart bleibt.

Ein Schimmer am Horizont ist das Konzert am 23., ich will dass es jetzt gleich ist, aber ich will auch, dass die Vorfreude nie aufhört. Am 24. dann mein nächster freier Tag. Dann sollte ich wohl demnächst mit Christian mal einige Events für den Sommer planen.

Gestern und heute war es recht warm draußen. Der Frühling kommt. Ich will endlich Rollerfahren.
30.3.08 23:10





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