Überhebliche Kritiker betrachten alles, was andere schreiben, zu 99,9 % als Schrott.

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Und "BOOM". Da bist du wieder.

Lisa. Hach ja. Auch nach fast SECHS Jahren bist DU mir immer noch einige Gedanken wert. Ab und zu.

Wie jetzt gerade zum Beispiel. Warum denn nun schon wieder? Ich unterhielt mich lediglich über ICQ, eines dieser vielen, von den Sachen, die man EIGENTLICH tun sollte und an die man EIGENTLICH denken sollte, ablenkenden Gerätschaften im Internet, mit einer VSV-Kollegin über unsere "ersten". Ihr zeigte ich ein Bild "meiner ersten". Mit den warnenden Worten: "ACHTUNG, das Bild könnte psychische Störungen hervorrufen (ihre AUGEN!!! die haben mich damals übelst fertig gemacht als kleines 16-jähriges Ding..)."

Als das Bild fertig übertragen war, bekam ich ein "HOLLA" als Kommentar. Entweder wurde meine Meinung über diese Augen geteilt oder aber es war lediglich eine Schockreaktion auf MEIN damaliges Aussehen. Was auch immer. Nebensächlich.

Ich habe nach wie vor Fragen an dich. Fragen, die ich schon damals hatte, die du mir hättest beantworten sollen, was du aber nicht getan hast. Und neue Fragen. Allgemeine Fragen, zu denen ich einfach gerne deine tiefgründige Meinung hören würde. Nicht mehr, aber auch auf gar keinen Fall weniger.

Nach all diesen Jahren habe ich immer noch deine Nummer. Manchmal versuche ich dich anzurufen, aber du rufst niemals zurück. Du hast deine Gründe. Ich habe nie ganz in die verwirrenden Tiefen deiner Seele durchdringen können, vieles was du getan hast konnte ich niemals verstehen und kann es bis heute nicht. ABER ich habe an deiner Oberfläche gekratzt, da bin ich mir sicher. Das kannst du nicht leugnen. Trotzdem weiß ich nicht, ob du heute überhaupt noch weißt wer ich bin. Nein, falsch. Ob du heute überhaupt noch weißt, wer ich WAR. Das klingt besser.

Ich würde gerne wissen, wie es dir geht, was du nun machst, wo du lebst, mit wem und wie. Das ist alles.

-----------------------------------------------

Ansonsten gibt es noch zu berichten, dass ich bisher einen Notendurchschnitt von genau 3,0 in meinen Abschlussprüfungen habe.

Aufgesplittet sieht das so aus:
2+
2+
2-
5+
5+

Selbst was meine Noten angeht bin ich extrem. Entweder SEHR gut oder beschissen. That's me.

Montag ist also meine allerletzte Prüfung. Die mündliche. Oder, wie es so schön heißt "bürgerorientiertes Verwaltungshandeln". Fachgebiet Elterngeld. Ich habe noch immer nicht gelernt und werde wohl auch heute, nachdem ich aufgestanden bin, nichts anderes tun, außer die Elterngeldbroschüre durchlesen und mir überlegen, wie ich mich am besten verkaufen kann, wenn ich schon fachlich nicht die Hellste bin. Aufgrund der einen 5+ im praktischen Teil muss ich also mindestens eine 4- "schaffen". Natürlich ist das nicht schwer. Aber trotzdem packt mich die Panik. "Reden kannste doch gut" und "Du bist doch nicht auf'n Mund gefallen" sagen sie alle. Hoffen wir dass sie Recht haben.

Sollte ich also die 4- mindestens "schaffen", werde ich mit meinem vorläufigen Abschlusszeugnis in den Händen an die Arbeit fahren, es meinem Ausbildungsleiter vorlegen und meinen Vertrag für die nächsten 12 Monate unterschreiben! HURRA! Anschließend durchs Amt rennen und jedem von der Prüfung erzählen, besonders Melanie und Helena aus meinem Lehrjahr, Katja nicht, die ist nämlich ebenfalls am Montag dran. Glücklicherweise hat sie nicht dieselbe Arschkarte gezogen wie ich. Ich bin nämlich die ALLERERSTE. Die mündlichen Prüfungen sind in der Zeit von Montag bis Freitag und ich bin Montag als aller erste an der Reihe. Wie nett. Anschließend werde ich zu Dad fahren und dann ENDLICH mit ihm den Urlaub im September planen. Momentan so ziemlich das Einzige auf das ich mich wirklich freue (vorausgesetzt ich "schaffe" die 4- natürlich). 9 Tage Türkei mit Dad. YES!

Des Weiteren schlage ich mich gut darin, die Gedanken an das "Hurricane"-Festival zu verdrängen und den Fakt, dass auch Silke dort ist. Mit all meinen anderen "Freunden". Die Gedanken daran, welche Momente ich verpasse und die Gedanken an die Erinnerungen, die ich nie haben werde. Mal wieder. Aber wie gesagt. Ich bin gut im Verdrängen.

Ich habe vorhin den Film "Die Hexen Von Eastwick" gesehen, um meine Sammlung an "Filmen mit Cher, die ich gesehen habe" zu erweitern". Er hat mich sehr verwirrt. Er war verwirrender und seltsamer als ich angenommen hatte. Selbst über sowas zerbreche ich mir meinen Kopf.

Zwischendurch verbringe ich meine Zeit damit, mit Emma zu skypen. Emma, 18, aus Birmingham in England. Ich liebe ihren Akzent. Ein süßes Mädchen. Wir werden sehen.

Es ist nun wohl an der Zeit, schlafen zu gehen. Ich muss auf jeden Fall bis in den späten Nachmittag schlafen, damit ich genug Energie habe, um die Nacht von Sonntag auf Montag durchzumachen und mich ganz in Nina-Manier selbst in Panik zu versetzen.

Also Gute Nacht.
20.6.10 03:56


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"Vertrau auf dich."

Achso. Nett Ich hab mich wirklich gefreut.

Auch wenns 'ne Woche zu früh ist.

Gleich ZWEI SMS hintereinander! Naja gut, die zweite kam nur aufgrund der Erkenntnis, dass die erste eine Woche zu früh war, aber trotzdem.

"Vertrau auf dich." Da sitze ich morgens um halb 8 (natürlich eigtl. viel zu knapp um es noch rechtzeitig zur Arbeit zu schaffen) auf dem Rand meines Bettes, mit müden Augen und zerzausten Haaren und die erste Tat meines Tages besteht darin, mir das Hirn über die Frage zu zermartern, WIE dieser einfache kurze Satz gemeint ist.

"Vertrau auf dich" als Imperativ? Nach dem Motto "Glaub an dich selbst, hab Vertrauen in dich selbst" etc.? Oder eher ganz lieb und nett als Abkürzung für: "Ich vertraue auf dich. Ich vertraue darauf, dass du das schaffst."?

Oder aber war es einfach mit Absicht so offen formuliert, wie es auch gerne mein "Lebenscoach" Pink tut, Zeilen mit Absicht doppeldeutig zu formulieren. Zum Beispiel beim Lied "Glitter In The Air" die Zeile: "Have you ever hated yourself for staring at the phone? Your whole life waiting on the ring to prove you're not alone?" Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten, den Sinn dieser Zeile zu interpretieren.

Und JA, für mich machen diese beiden Bedeutungen einen Unterschied!

Oh mein Gott... möglicherweise kommen heute unsere Prüfungsergebnisse von den schriftlichen APs. OH GOTT. Panik.
14.6.10 10:15


Wochenende 01 "Danach"

"Wonach" werden sich viele jetzt fragen. Darauf werde ich nicht eingehen. Wichtig ist: Ich bin auf mich alleine gestellt. Und das ist gut so. Trotzdem will ich zwischendurch oft schreien:


"ACH, fickt euch doch einfach alle ins Knie!"

und

"You walked away when I needed you most!"


und dergleichen direkte, leicht verständliche, aber auch gemeine Phrasen.

Mein Wochenende lässt sich so zusammenfassen:

Freitag:
- Zusammenbruch nun auch an der Arbeit. Mitten in der
Mittagspause. Direkt vor meinen Azubikolleginnen. Nach
Telefonat mit einer sturen und komplett verständnislosen, aber
auch hilflosen Frau G.

- Gegen 17 Uhr Besuch von Jenny, einer alten
Klassenkameradin. Ich brannte ihr eine CD und wir redeten
über unsere Wehwehchen und für den nächsten Tag
verabredet. Hat auch mal gut getan.

- Rest des Abends: 2 DVDs ("Das Waisenhaus" und "Club der
Teufelinnen"), Chips und Eistee geholt, "Das Waisenhaus"
geschaut, TV geschaut, geschlafen.


Samstag:
- Gegen 14 Uhr aufgestanden.

- Als ich irgendwann ein Mensch war, zu Jenny gefahren.

- Nach einer über 30-minütigen Fahrt (nach RODHEIM-BIEBER,
dauert normalerweise keine 10 Minuten -.-), die ich meinem
strohdummen Navigationsgerät in die Schuhe schiebe, kam ich
auch an.

- Wir redeten, ich trank einen Kaffee, wir aßen Oreo-Kekse und
schauten P!NK-DVD

- gegen 17 Uhr verabschiedete ich mich, fuhr durch die Gegend
und besuchte anschließend meinen Dad in Krofdorf auf dem
Sportplatz. Anschließend ging ich mit zu ihm und aß dort zu
Abend. Danach schauten wir gemeinsam die erste Hälfte des
England - USA Fußballspiels.

- Irgendwann fuhr ich nach Hause, befasste mich mit dem
Internet, twitterte wie wild Sharrons Facebook-Seiten-Link
durch die Welt und schaute anschließend "The Haunting In
Connecticut" als Online-Stream. Schlechte Idee, weil ziemlich
gruselig. Also irgendwann ins Bett gelegt und bis ca. 6 Uhr
noch den "Club der Teufelinnen" als Beruhigung geschaut. Ich
liebe Bette Midler


Heute:
- Gegen 14 Uhr aufgestanden und seitdem irgendwie überlebt.


Im Grunde genommen also ein eher unspektakuläres Wochenende. Ohne zu viel Aufregung aber auch ohne emotionale "Outbursts". Ich komme klar. Wenn es sein muss.

Trotzdem immer noch und immer wieder dieser schale Nachgeschmack der letzten paar Wochenenden in mir. Es sticht und piekt in mir wenn ich daran denke, dass ich KEINEN meiner engsten Vertrauten mehr anrufen darf/kann und sie einfach ZU VIEL von mir erwarten. Weil sie nicht verstehen, dass es nicht schnell geht. Weil sie nicht verstehen, dass es VERDAMMT NOCH MAL weh tut, alleine zu sein. Die Ignoranz tut manchmal so weh, dass ich schon an meiner eigenen Existenz zweifele. Weil sie nicht verstehen, dass mir DAS kein Stück hilft und mich nicht weiterbringt und meinen "Heilungsprozess" nicht verschnellert. Keineswegs. Wohl kaum, wenn ich meinen halben Sommer alleine verbringen darf. Wenn sich keiner für das Ende meiner Ausbildung (vorausgesetzt alle Prüfungen werden bestanden) und meine Übernahme freut bzw. keiner daran teil hat. Niemand wird sich für den 1. Juli interessieren, wenn ich ENDLICH mein Abschlusszeugnis in den Händen halte. Niemand wird mit mir feiern. Zumindest niemand, bei dem es mir WIRKLICH etwas bedeuten würde. SIE werden ohne mich Erinnerungen aufbauen, ich werde nicht mehr reinpassen, nicht mehr dazugehören, ausgelöscht, ausradiert. Wie bei allen bisher. Es ist doch immer wieder dasselbe. Und sollte es DOCH wieder funktionieren, werde ich mich immer fühlen wie auf Bewährung. Und JA, verdammt, ich weiß es: Ich habe es mir selbt zuzuschreiben! Danke.

So, "Freunde". Vergesst nicht: IHR habt es leicht. IHR habt EUCH! ICH krebse hier mutterseelenallein durch die Gegend und hab niemanden zum Anrufen. Vergesst das nicht. Für EUCH ist es leicht!

Und eins noch: IHR habt es nicht schwer mit mir. ICH habe es mit MIR SELBST sehr viel schwerer! ICH muss mit mir zusammen in diesem Körper leben. DENKT DARAN.

Ich liebe euch mehr als mein eigenes Leben, mehr als alles andere auf dieser Welt, aber der Fakt, dass ihr JETZT nicht da seid, raubt mir die letzte Kraft. Also bitte, lasst mich nicht leiden.

Danke für die Aufmerksamkeit.
13.6.10 16:03


Daddy's Girl

Eine Hommage an meinen Daddy

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oder direkt hier: *klick mich*
26.4.10 10:48


"Du bist alles."

Gestern Abend.
Mannheim, Himbeerparty in der Alten Feuerwache.
Gelohnt hat es sich sowieso nicht wirklich.

Heimfahrt. Melancholie. Nostalgie. Mannheim. Damals. Mit Julia und Jessi. Die drei berühmten Worte, die für mich mehr wert waren und sind als "ich liebe dich". Die Worte "du bist alles." Einfach so. Die mir damals die Sprache verschlugen und mich meiner Liebe zu ihr nur noch sicherer machten.

Stille Tränen im Auto.

Heute ist es wieder kaum zu ertragen. Weinkrämpfe schütteln mich ohne Vorwarnung durch, wenn ich an unseren "Sommer" denke. An unsere Liebe. An die guten Zeiten. An die schlechten. Und alles machte "uns" so perfekt. Alles, was passierte, machte uns zu dem perfekten Bild, was wir leider niemals farbig ausmalen konnten.

Es ist beängstigend. Es ist erbärmlich. Es ist lächerlich. Ich fahre neuerdings einmal am Tag an dem Haus vorbei, in dem sie wohnt. Warum weiß ich nicht. Was ich erwarte, weiß ich nicht.

Wenn ich doch nur ein Lebenszeichen von ihr hätte. Irgendetwas. Ich brauche das.

Du bist alles.
25.4.10 18:43


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